Hier mal wieder einige Gedanken, die ursprünglich von einem einzigen Wort ausgingen, das ich zur Erklärung suchte.
Farben in uns

Diese ganz seltsame Stimmung. Die Farbe in der Hand zu haben, mit der ich die Dinge malen kann, die ich immer schon wollte. Trägt ein Mensch Bilder im Herzen, können sie noch so sinnvoll sein, wenn er die Farben nicht hat, um zu malen, sie Wirklichkeit werden zu lassen, bleiben sie Gedanken. Wenn die Seele schimmert, wenn tausend kleine Emotionen auf mir, wie auf einer Harfe spielen, dann bin ich so voll von Farbe, dass meine Bilder die Welt verändern können. Dann kann ich mit Worten, Mimen, Zeichen, Bilder malen, die auch in die verirrtesten Ecken fallen. Emotionelle Farbe ist menschlich und Menschlichkeit versteht der Mensch auch, wenn er anders denkt. Die blanke Aussage ist wie ein grafisches Profil, schwarz weiß mit viel Raum für Interpretation für Farben. Wenn ein Bild bunt und harmonisch ist, dann spricht es nicht nur, es wirkt. Es wirkt und strahlt auf alle Tiefen durch in Ecken, in denen vielleicht noch nie ein Funken gefallen ist. Das ist vielleicht etwas dick aufgetragen, mit Kreide gemalt quasi, aber es entspricht dem Gedanken, dass Menschen, die andere Menschen erreichen wollen, nie zu abstrakt werden dürfen. Und fragt man sich womit man die Linien und Flächen abstrakter Ideen ausmalen soll, dann gibt es nur eine Antwort. Mit Menschlichkeit. Die steht jedem zur Verfügung und jeder kann sie sehen.

